Wie entsteht das Punschranking?

Wir wurden schon öfter gefragt, wie sich unsere Punschbewertung zusammensetzt und nach welchen Kriterien die Platzierung entsteht. Dieses mathematisch-analytische Geheimnis wollen wir natürlich gerne lüften und geben deshalb einen kleinen Einblick in unser selbst-programmiertes (der Entwickler besteht darauf dies zu betonen) Bewertungssystem.

Followerpower bzw. Solidargemeinschaft der Punschtrinker

Alleine trinken macht wenig Spaß, aber tut man viele angeheiterte Punschtrinker zusammen und lässt sie die zuvor gekippten Punsche und Glühweine auf unserer Website bewerten, dann entsteht etwas Wundervolles: nein, kein Saufgelage aber ein Meinungsbild und eine Qualitätsbewertung der Weihnachtsmärkte, Punschstände und einzelnen Punsche. Und das Tolle an punschvergleich.at ist die Tatsache, dass du mit jedem Punsch den du trinkst auch Teil dieses Saufgelages - äh, der Bewertungsgemeinschaft - werden kannst, indem du dem getrunkenen Punsch auf unserer sechsteiligen Skala deine Anzahl an Punschhäferl abgibst.

Wie so oft bei Bewertungen, als auch in der Demokratie zählt jede Stimme. Denn diese trägt dazu bei, dass sich die wirklich guten Punsche aus der Menge der gepanschten sirupverdünnten Gesöffe herauskristallisieren.

Bewertung und Platzierung

Eine weitere Unterstellung die wir oft zu hören bekommen: "Wie kann es sein, dass ein Punsch mit einer niedrigeren Bewertung eine bessere Platzierung haben kann? Hat euer Programmierer zu tief ins Punschhäferl geschaut?"

Ja, unser Programmierer hat während der Entwicklung in unserem Punschkeller nur Glühwein getrunken und Maroni gegessen - jegliche Ablenkung haben wir unterbunden, damit unser System möglichst fehlerfrei und zuverlässig funktioniert und der Code auf Punsch und Weihnachten abgestimmt ist. Die subtile Berieselung mit "Last Christmas" und "All I want for Christmas is you" hat dafür gesorgt, dass die Website unter Hochdruck entwickelt wurde. Während üblicherweise der Arbeitsplatz von Web-Entwicklern nach (k)alter Pizza, Cola und Schweiß riecht lag bei der Programmierung von punschvergleich.at der Geruch von Vanillekipferln, gebrannten Mandeln und Bratapfel in der Luft.

Bayes’sche Bewertung - ein gewichtetes Bewertungssystem

Gewichtetes Bewertungssytem? Heißt das man nimmt zu, wenn man auf punschvergleich.at die Punsche bewertet? Nein, also zumindest vom Bewerten allein nicht, aber was den übermäßigen Punschkonsum angeht ist der Kaloriengehalt pro Tasse nicht zu unterschätzen.

Gewichtet heißt, dass jede Stimme der Platzierung ein Gewicht verleiht und diese sich nicht aus dem reinen Durchschnitt der einzelnen Stimmen ergibt, sondern die Anzahl der abgegebenen Stimmen viel stärker für das Ranking ins Gewicht fällt.

Unser Entwickler hat hierfür unter Glühweineinfluss ein (somit leicht verständliches) Beispiel vorbereitet:
Angenommen eine Person bewertet einen Punsch mit 6 Häferl, so wäre die durchschnittliche Bewertung von dem Punsch natürlich 6.
Ein anderer Punsch, der beispielsweise 9 Bewertungen zu 6 Häferl und eine mit 5 Häferl hätte, käme auf eine Gesamtbewertung von 5,9 und müsste dem Punsch mit nur einer Bewertung nachgereiht werden, wenn man ausschließlich nach dem Durchschnitt der Bewertungen reihen würde.

Wenn es nun weniger Stimmen gibt, so sollen diese auch weniger Zählen als eine Bewertung die sich aus vielen Stimmen zusammensetzt. Die Glaubwürdigkeit einer großen öffentlichen Gruppe ist somit höher als jene einzelner weniger Punschtrinker.

Punschen was die Leber hält

Damit sich somit ein möglichst gutes Bild über den Geschmack und die Qualität der Punsch ergibt sind wir auf dich angewiesen. Mit jeder Bewertung trägst du dazu bei, dass wir am Ende der Punschsaison einen Punschkönig bzw. eine Punschkönigin küren können. Denn jede Stimme zählt!
Yes, we Punsch!
Auf die Plätze, fertig, punschen!
Make Punsch great again!